Einer der vielen neuen Gesichter bei der IDM Supersport ist Thomas Walther. Wenige Wochen vor dem ersten Rennen hat ihn sein Team vorgestellt.
Auch die Maschine, die er mit seiner Startnummer 77 fahren wird, wurde offiziell allen Interessenten dargestellt. Als ehemaliger Zweitakt-Fahrer startet er 2009 nun erstmals mit einer Viertakt-Maschine. Für ihn beginnt somit ein ganz neuer Abschnitt in seiner Rennfahrerlaufbahn.
Wieso sich Walther für die IDM entschieden hat, erklärte er folgendermaßen. Der IDM gehört die Zukunft. Immer nur auf 250er Maschinen zu fahren fordere ihn nicht mehr vollends. Die Entscheidung traf er zwar schweren Herzens, da er im letzten Jahr auf dem besten Weg zum Europameistertitel war, aber der Motorsport gehört künftig den Viertaktern.
In der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft wird er eine 130-PS Yamaha YZF R6 fahren. Neben seiner Starternummer nimmt Walter auch noch sein bevorzugtes Reifenfabrikat – Dunlop – mit zur IDM. Auch die meisten seiner Sponsoren werden ihm auf dem neuen Gebiet den Rücken stärken.
Er weiß darum Bescheid, dass die Konkurrenz bei der IDM stärker ist als er sie bisher gewohnt war. 52 Rennfahrer aus dem ganzen Europäischen Raum gehen hier an den Start mit einem Ziel – IDM-Meister zu werden. Wie hart die Konkurrenz ist, zeigt sich schon alleine daran, dass die besten Fahrer im letzten Jahr alle innerhalb einer Sekunde die Plätze untereinander ausgemacht haben.
Walters Ziel für seine erste IDM-Saison wird es sein, so beteuerte er, mit jedem Rennen in die Punkte zu fahren. Wie gut seine Maschine ist, testet er am Osterwochenende auf dem Lausitzring aus, wo Ende April dann auch das erste offizielle Punkterennen stattfinden wird.
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